Mach das Beste aus deiner Quarantäne

HEALTH.

Einige tausend Menschen in der Schweiz müssen derzeit aufgrund von Kontakten mit COVID-infizierten Personen zehn Quarantänetage zuhause verbringen. Das kann eine ganz schön lange Zeit werden, namentlich wenn man keine Familie hat und wenig Aussenraum zur Verfügung steht.

Aber gerade unter erschwerten Umständen gilt es, keinesfalls den Kopf hängen zu lassen. Wir haben einige Vorschläge zusammengestellt, wie du deine Quarantäne ein bisschen angenehmer gestalten kannst – und keine Bange, wir kommen dir nicht mit Vorschlägen wie «Sixpack in 10 Tagen» oder «Russisch im Schlaf».

Bewegung ist wichtig
Noch vor kurzer Zeit hätten wir eine solche Idee schräg gefunden – aber seit den Schliessungen von Frühling 2020 haben auch wir erlebt, dass Yoga in einer Online-Klasse ein echter Segen sein kann. Am besten ist es, du machst bei einer Live-Klasse mit Stundenplan mit – so kannst du dich vor dem morgendlichen Einsatz nicht drücken. Wir schwören: Es funktioniert! Und Bewegung ist in den Tagen mit abnehmenden Sonnenstunden noch wichtiger als damals im kalifornischen April. Bloss halt draussen nicht so angenehm.

Time-Out fürs Telefon
Das Smartphone hat zwar die Langeweile abgeschafft, aber es ist erwiesenermassen nicht gut für unseren Geist – schon gar nicht, wenn wir nicht wie scheinbar alle anderen ins Gym oder in den Outdoor-Apéro dürfen. Wir schlagen dir eine harte Übung vor: Versuch doch, über deine Q-Zeit hinweg dein Smartphone täglich eine Dreiviertelstunde weniger zu benutzen. Ziemlich sicher eine der wenigen Detox-Aktionen, die wirklich die Mühe wert sind.

Slow Food ist Schlau-Food
Täglich gut und gesund zu kochen ist der eindeutigste Ausdruck von Selbstachtung. Wenn du schon jede Menge Zeit hast – denn hoffentlich zwingt dich dein Arbeitgeber nicht zu Überstunden im Home-Office und endlosen Zooms – dann schau dich doch mal bei den Lieferdiensten der Produzenten unseres Soil Food Markets nach frischem Gemüse und dem einen oder anderen Stück Fleisch um. Auch Kochen lernt man heute online ganz easy, und mit den richtigen Rohwaren macht es doppelt so viel Spass. Also – broke: Von Uber ausgebeutete Kuriere mit Junkfood nach Hause bestellen. Woke: Selber kochen und etwas für die Produzenten aus der Region tun. Oder gleich selbst ProduzentIn werden …
Gemüse für den Anbau auf dem Balkon – selbst an Schattenlagen gibt’s hier, jederzeit saisonal abgestimmt: https://www.urbanroots.ch/shop

Lektüre statt Insta
Und zum Schluss noch dies: Falls du aufgrund des Smartphone-Timeouts Langeweile hast – greif doch wieder mal zu einem Buch. Selbst ein Buch, das man ein zweites oder drittes Mal liest, hat einem immer etwas Neues zu sagen. Wie haben wir grad kürzlich irgendwo (beim Scrollen auf dem Smartphone :-)) gelesen: Ein zweites Mal gelesen zu werden, ist eine Wiedergeburt für das Buch.

Wir wünschen dir viel Geduld und Gesundheit!